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Finanzdienstleistungsinstitute

Finanzdienstleistungsinstitute und Finanzierungsleasinginstitute unterliegen sowohl der Beaufsichtigung durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) als auch der Deutschen Bundesbank. Rechtliche Grundlage für die Aufsicht über die sogenannten Finanzdienstleister sind das Kreditwesengesetz (kurz: KWG) und das Wertpapierhandelsgesetz (WpHG). Daneben gibt es weitere Spezialgesetze wie das Pfandbriefgesetz oder die Sparkassengesetze der Bundesländer.

Finanzdienstleistungsinstitute

Nach § 1 Abs. 1a KWG sind Finanzdienstleistungsinstitute Unternehmen, die Finanzdienstleistungen (gemäß § 1 Abs. 1a Nr. 1 bis 11 KWG) für andere gewerbsmäßig oder in einem Umfang erbringen, die einen in kaufmännischer Weise eingerichteten Geschäftsbetrieb erfordert und nicht Kreditinstitute sind.  Neben der klassischen Anlageberatung, der Vermittlungstätigkeit (Abschlussvermittlung) und der Finanzportfolioverwaltung, gilt es, auch andere Tätigkeiten im Auge zu behalten. Daraus resultieren erhebliche Pflichten für die Geschäftsführung.

Einige grundlegende Fragestellungen lauten:

  • Hat meine Gesellschaft die erforderliche Genehmigung (z.B. § 32 KWG: „Erlaubnis“)?
  • Habe ich als Institutsleiter die erforderliche Qualifikation zur Führung eines Instituts?
  • Werden alle Melde- und Anzeigenverpflichtungen richtig, zeitgerecht und vollständig vorgenommen?
  • Ist der Jahresabschluss richtig, nämlich nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt? Werden die umfangreichen Vorschriften über Rechnungslegung (Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und der Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV)), Prüfung, Melde- und Anzeigepflichten und dergleichen vorgenommen?
  • Werden die Vorschriften des Geldwäschegesetzes (Gesetz über das Aufspüren von Gewinnen aus schweren Straftaten; kurz: GwG) beachtet?
  • Sind Vorkehrungen hinsichtlich der Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk) und der Mindestanforderungen an Compliance-Management-Systeme (MaComp) eingehalten?
  • Werden Prüfungen des Wertpapierdienstleistungshandels gemäß § 36 Abs. 1 Satz 1 WpHG durchgeführt?

Dieses sind einige, aber nicht alle zu beachtende Fragestellungen.

Finanzierungsleasinginstitute

Durch die Einführung des § 1 Abs. 1a Nr. 10 KWG im Rahmen des JStG 2009 wurden Gesellschaften, die Leasinggeschäfte jedweder Art betreiben, als Finanz-dienstleistungsinstitute / Finanzierungsleasinginstitute klassifiziert. Als solches Institut ist eine Gesellschaft gemäß § 340k Abs. 1 HGB i. V. m. § 340 Abs. 4 Satz 1 HGB und § 29 KWG prüfungspflichtig und muss durch einen Wirtschaftsprüfer separat geprüft werden.

Die KFS-Fachleute haben umfangreiche und langjährige Erfahrungen in der Durchführung der spezifischen Prüfungen nach den spezialgesetzlichen Vorgaben und Verordnungen und stehen Ihnen mit ihren Dienstleistungen gern zur Verfügung. Wir prüfen nach den aktuellen berufsständischen Vorschriften, wir z.B. IDW-Prüfungsstandards PS 520 „Besonderheiten und Problembereiche bei der Abschlussprüfung von Finanzdienstleistungsinstituten“ und IDW-Prüfungsstandard PS 525 „Die Beurteilung des Risikomanagements von Kreditinstituten im Rahmen der Abschlussprüfung“.

Sprechen Sie uns gern zu einer unverbindlichen Bestandsaufnahme und Erstberatung an.

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Ralf Kurtkowiak

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